Schule

Da staunt Europa

15. Juni 2016 0 Kommentare

Ein höchst ungewöhnliches steirisches Projekt sorgt schon seit mehreren Jahren für besonderes Interesse in der internationalen Glückspädagogik. Vor allem seine Bandbreite ist einzigartig.

Sechs Pilotschulen machten im Schuljahr 2008/2009 den Anfang: Sie wurden im Landesschulrat für Steiermark ausgewählt, um mit dem, wie man es nannte,  Lebensfach „Glück macht Schule“ zu beginnen. Das mutige Vorhaben startete in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Steiermark, wo man auch gleich begann, entsprechend qualifizierte Lehrkräfte auszubilden. Gemeinsam legte man sich darauf fest, das Projekt als ganzheitliche Maßnahme zur Gesundheitsförderung zu betrachten, die von drei inhaltlichen Säulen getragen wird: Psychosoziale Gesundheit, Bewegung und Ernährung. Und man steckte sich klare Ziele: Es gilt, den SchülerInnen (und LehrerInnen)  in Theorie und Praxis zu vermitteln, wie sie selbst zu ihrem Wohlbefinden beitragen können.

Ab dem Jahr 2010 konnten sich auch andere Schulen bewerben. Was letztlich dazu führte, dass die Steiermark mittlerweile über insgesamt 131 Glücksschulen verfügt. Es gibt sie in allen Schultypen und allen Regionen des Landes – womit das Projekt eine in Europa einzigartige Größenordnung erreichte.

„Glück macht Schule“ wurde von Beginn an auch durch ein Forschungsprojekt an der Pädagogischen Hochschule wissenschaftlich begleitet. Ab dem Jahr 2014 hatten Glücksschulen auch die Möglichkeit, sich zertifizieren zu lassen. Das Schönste am Projekt: Es gibt eine ganze Fülle positiver Rückmeldungen. Die Idee bewährt sich – und viele andere greifen sie auf.

ECR

Grafik: OpenClipartVectors/pixabay.com

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