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Glück auf!

15. Juni 2016 0 Kommentare
Credit: nitli/pixabay.com

Eigentlich ist „Glück auf!“ der traditionelle, alte Bergmannsgruß. Aber speziell in der Steiermark hat er sich auch darüber hinaus verbreitet. Und das vor allem bei ganz besonderen Anlässen.

Der Bergmannsgruß hat große Tradition. Er entstand gegen Ende des 16. Jahrhunderts, in einer Zeit, als die Bergleute noch über Leitern („Fahrten“ genannt) in den bisweilen sehr tiefen Gruben ein- und ausfuhren. Ein höchst anstrengendes und auch riskantes Unterfangen, das verständlich macht, dass man sich beim Ab- und beim Aufstieg ein „Glück auf!“ zu rief.

Der legendäre Zusammenhalt der Berg- und Hüttenleute hat schließlich dazu beigetragen, dass der Gruß sich in Bergwerksregionen auch weiter verbreitete. Bis heute ist das „Glück auf!“ noch vielerorts im Bergbau anzutreffen. Vor allem wird es bei festlichen Anlässen und unter den Knappschaften benutzt. Vielfach verwendet man es nach wie vor im dienstlichen wie auch im privaten Schriftverkehr als Grußformel „Mit freundlichem Glückauf!“

In der Steiermark scheint man dem „Glück auf!“ besonders verbunden zu sein. Nicht nur an der berühmten Montanuniversität in Leoben hört man es bei offiziellen Anlässen ebenso wie zu Unterrichtsbeginn. Und im ganzen Land greifen Verantwortungsträger und Politiker gerne am Schluss von Ansprachen und Reden zum kraftvollen Schlusswort  „ein steirisches Glück auf!“

BR

Foto: nitli/pixabay.com

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