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Die Mode macht’s

23. Juni 2016 0 Kommentare

Es ist ein kleines, feines Stück Glück– das Kaufen von Bekleidung. Allein die Suche und das Ausprobieren haben es schon in sich. Doch wohin genau führen die Wege zum textilen Glück?

Bei dieser Frage gibt es jede Menge Überraschungen im Länder-Vergleich, den jüngst Cotton USA im „Global Lifestyle Monitor“ anstellte. So ist der traditionelle Facheinzelhandel, oft in Form der kleinen, feinen Boutique vertreten in Deutschland (und damit wohl auch in Österreich) mit 23 Prozent der Einkäufe immer noch knapp die Nummer eins vor den großen Modeketten (22), die gleichauf mit dem Online-Shopping liegen. Kaufhäuser und Outlets bevorzugen 8 und diverse andere Kanäle 17 Prozent.

Im Durchschnitt des übrigen Europas haben die Ketten (24) klar die Nase vorn, der Facheinzelhandel (19) liegt aber deutlich vor den Online-Käufen (15).

In den USA gehen bei der Suche nach dem modischen Glück die Uhren ganz anders: Top sind zwar wie in Europa die großen Modeketten (23), aber dahinter kommen gleich die Kaufhäuser (Malls) mit 15 Prozent. Erst dahinter folgt der Einzelhandel (10) knapp vor Outlets (9) und dem überraschend weit abgeschlagenen Online-Shopping (7). In den USA spielen allerdings auch diverse andere Einkaufsvarianten (insgesamt 36 Prozent) in Summe eine große Rolle.

Cotton USA hat auch die Inspirationsquellen erfragt: Zu 45 Prozent ist es die eigene Graderobe – es fehlt das eine oder andere passende Stück in der richtigen Farbe. Dahinter halten sich drei Quellen ziemlich die Waage: Das Internet (34), Freunde und Kollegenschaft (33) sowie Geschäftsauslagen (33 Prozent). Andere Leute sind es zu 25 Prozent. Bei dieser Frage waren Mehrfach-Nennungen möglich.

Foto: lulek/pixabay.com

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