Kunterbunt

Hund macht happy

21. Juli 2016 0 Kommentare
chihuahua

Hunde sind seit Jahrtausenden liebenswürdige, treue Begleiter des Menschen. Doch nicht nur das – sie bringen, wie zahlreiche Studien und Erkenntnisse belegen, auch Gesundheit und Glück.

glueckszeitung.at nahm die Wege zum Glück rund um den Hund unter die Lupe und staunte, wie viele es sind.

  1. Hunde beglücken mit bedingungsloser Treue, herzlicher Zuneigung und mit einzigartigen Kundgebungen von Freude. Ihre stürmischen Begrüßungen, ihr begeistertes Schwanzwedeln lassen die menschlichen Glückshormone nur so sprudeln.
  1. Selbst, wenn er nur ruhig neben Frauchen oder Herrchen liegt, tut der vierbeinige Freund des Hauses schon gut. Laut jüngsten Erkenntnissen wird oft schon aufgrund räumlicher Nähe eines Hundes Endorphin ausgeschüttet.
  1. Sicherheit ist in der heutigen Zeit ein besonders kostbares Gut, viele Menschen sind von Ängsten geplagt, die ihrem Lebensglück im Wege stehen. Da hilft der Hund mit einer einzigartigen Begabung – er ist ohne jeden Zweifel die beste Alarmanlage der Welt.
  1. Wuffi und Co stehen auch bei einem Problem bei, das in der modernen Gesellschaft weit verbreitet ist – Stress. Sie können dazu beitragen, ihn zu reduzieren, wie Wissenschafter der State University of New York in Buffalo (USA) belegen konnten. Diese nahmen das Leben von alleinstehenden Brokern an der New Yorker Börse unter die Lupe und stellten fest, dass Hunde und andere Haustiere den Anstieg des Blutdrucks in kritischen Situationen bremsen konnten.
  1. Eine einfache, aber höchst wirksame Logik: Ein Leben mit Hund braucht viel Bewegung. Eben das, was oft „Gassi gehen“ genannt wird. Dies hat nach Meinung vieler Mediziner umgemein positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System.
  1. Das regelmäßige „Gassi gehen“ – meistens im Grünen – kann noch mehr, hat sogar Auswirkungen auf das Immunsystem. Menschen, die sich viel an der frischen Luft aufhalten, sind, wie Untersuchungen belegen, mit besseren Abwehrkräften ausgestattet.
  1. Hunde wirken als Geheimwaffe auf der Suche nach Zweisamkeit. Frauchen und Herrchen kommen leicht ins Gespräch, haben eine ganze Menge an thematischen Anknüpfungspunkten. Eine Umfrage des Rheingold-Instituts in Köln ergab, dass 70 Prozent der befragten Hundebesitzer mit Hilfe ihres Vierbeiners einen Flirt begonnen haben. Mit Welpen soll’s besonders gut gelingen, das Partnerschaftsglück zu finden.
  1. Vierbeinige Mitbewohner geben einsamen Menschen – ebenso wie andere Haustieren – das so wichtige Gefühl, gebraucht zu werden. Sie sorgen für Zufriedenheit und geben dem Leben Sinn.
  1. Therapiehunde leisten – von Fachleuten eingesetzt – sogar großartige, professionelle Hilfe. Aber auch ihre ganz gewöhnlichen Kollegen des Alltags sind bewährte Helfer in schwierigen Lebenslagen. In kritischen Situationen – etwa in Fällen von Trauer, bei Trennungsschmerz etc. –kommen Betroffene besser über schwere Stunden leichter hinweg.
  1. Zahllose Beispiele belegen, dass Menschen, die Hunde halten, auch nach schweren Krankheiten wieder schneller auf die Beine kommen. Ein Mix aus Sehnsucht und Verantwortungsgefühl dürfte die Ursache dafür sein.
  1. Hunde am Arbeitsplatz können – auch, wenn das nicht jeder gerne sieht – ein kräftiger Impuls für ein positives Betriebsklima sein. Sie bringen mit ihrer Unbeschwertheit Farbe in den grauen Alltag, sorgen für ein Schmunzeln zwischendurch und für Gesprächsstoff der etwas andere Art. Nicht immer nur geht es um Umsätze und Stückzahlen.
  1. Und dann noch eine Überraschung, die Eltern glücklich macht, die viel Geld für Nachhilfe ausgeben müssen: Hunde fördern den Lernerfolg von jungen Leuten. Laut einer Umfrage des Instituts für Freizeitforschung hatten Schüler mit einer engen Beziehung zu Hund bzw.Haustier unter anderem auch in Mathematik deutlich bessere Noten als andere Gleichaltrige.

Zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis: Bei dieser Recherche hat unser Redaktionshund Lucy – ein Shar Pei – in Form beflügelnder Anwesenheit mitgeholfen.

Unser Bild: Ein entzückender und beglückender Chihuahua.

Foto: Workerin/ pixabay.com

Das könnte dir auch gefallen...

Kommentieren