Forschung

Geld und Persönlichkeit

27. Juli 2016 0 Kommentare
Geld und Persönlichkeit geralt
Das „Geld und Glück“-Thema geht weiter: Wenn „Kohle“ in die Entfaltung der Persönlichkeit investiert wird, macht sie – so eine Studie aus Cambridge – sehr wohl glücklich.

Wie schon berichtet, ist das Thema „Geld und Glück“ ein besonders heißes Eisen für viele Glücksfachleute. Die Mehrheit neigt allerdings der Theorie zu, dass Bares die Menschen nicht unbedingt direkt in den siebenten Himmel bringen kann. Nun haben Forscher der Cambridge Judge Business School und der Cambridge University, darunter die deutsche Psychologin Sandra Matz, allerdings nachweisen können, dass Geld unter bestimmten Umständen glücklich macht. Nämlich dann, wenn Leute Finanzielles in Anschaffungen investieren, die der Entfaltung ihrer Persönlichkeit entsprechen, also sozusagen auf ihre Bedürfnisse und Interessen maßgeschneidert sind. Solche Ausgaben führten, wie sich herausstellte, zu einer signifikant höheren Lebenszufriedenheit.

Sandra Matz und ihre Kollegen wählten für die jüngst in Psychological Science publizierte Studie (Matz, S., Gladstone, J. & Stillwell, D. „Money Buys Happiness When Spending Fits Our Personality“) ein sehr ungewöhnliches Untersuchungsdesign: Mit Erlaubnis von 625 Personen untersuchten sie insgesamt rund 77.000 Geldüberweisungen dieser Menschen, die ihnen schließlich dabei halfen, „Glücksausgaben“ auf die Spur zu kommen. Eine wichtige Ergänzung zum Studienergebnis: Wie viel Geld die betroffenen Personen verdienten oder wie viel ihnen zur Verfügung stand, spielte in Sachen Glück kaum eine Rolle.

HR

Foto: geralt, pixabay.com

 

 

 

 

 

 

 

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