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Wenn’s im Urlaub kracht

4. August 2016 0 Kommentare
Streit im Urlaub ist einer der schlimmsten Feinde des Glücks. Marketagent.com hat 501 Menschen in Österreich zu diesem heißen Eisen befragt und spannende Erkenntnisse gewonnen.

Die schönste Zeit des Jahres, der Urlaub, sollte eigentlich ein wahres Bad im Glück sein. Angeblich, so hört man immer wieder, sieht die Realität doch erheblich anders aus. Und genau das konnte Marketagent.com bei seiner jüngsten Studie auch bestätigen: Nur knapp ein Drittel der Befragten gab an, die Ferienzeit ganz ohne Streit zu verbringen und bemerkenswerter Weise scheint die Konfliktfreudigkeit im Urlaub auch mit dem Alter zusammenzuhängen – bei den Jungen kracht’s deutlich mehr. Bei gewaltigen rund 85 Prozent der 14- bis 29-jährigen wird es mehr oder weniger spannungsgeladen, bei den 60- bis 69-jährigen ist es „nur“ etwa die Hälfte, die sich in die Haare gerät.

Die Frauen

Bemerkenswerter Weise geben Frauen (31,1 Prozent) wesentlich öfter als Männer (20 Prozent) an, mit dem Partner im Urlaub in Konflikt zu geraten. Weniger überraschend ist die Tatsache, dass die Väter (28,6) deutlich mehr mit den Kindern streiten als die Mütter (19,4). Sie haben eben mehr Zeit für Konfrontationen als im übrigen Jahr.

Nervig

nteressant ist das Ranking der Konfliktthemen: Mit 37,1 Prozent der Befragten klar an erster Stelle stehen, wie es heißt, „nervige Angewohnheiten“, die man im intensiveren Miteinander natürlich erheblich stärker zu spüren bekommt. Wobei Frauen (41,9) darunter viel mehr leiden als die Herren der Schöpfung (32,3). Knapp hinter den Nervigkeiten an zweiter Stelle liegen die banalen Alltagsprobleme (34,6), die sich ohne Zeitdruck zum Teil erheblich besser entfalten können. Auf Platz drei landet eine urlaubstypische Tücke – die offensichtlich oft auch leidenschaftlich ausgetragene Frage nach der Tagesplanung. Aus diesem Anlass kracht’s bei 25,5 Prozent der Befragten.

Positiv

Immerhin gibt es auch eine positive Nachricht von der Urlaubs-Streitfront: Vier von zehn Menschen meinen, dass die Konflikte in der Ferienzeit weniger intensiv ausgetragen werden als sonst, nur bei 12,6 kracht’s heftiger als daheim. Der Rest sieht keine Unterschiede. HR

Foto: KK

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