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Die Glücks-Meldestelle

8. August 2016 0 Kommentare
Eine einzigartige Glücks-Fundgrube ist die von der bekannten Autorin, Psychologin, und Glückstrainerin Heide-Marie Smolka eingerichtete Meldestelle für Glücksmomente.

Die Idee der Meldestellen für Glücksmomente hatten im Jahr 2003 zwei engagierte Lehrkräfte in der Schweiz: Mark Riklin und Regula Immler stellten im öffentlichen Raum Schreibmaschinen auf und luden Passanten ein, niederzuschreiben, was sie beglückt hat. Die auf diese Weise gesammelten Glücksmomente wurden auch weiterverteilt, um andere Leute am Glück teilhaben zu lassen.

Verewigen

Die erfolgreiche Glückstrainerin Heide-Marie Smolka brachte diese Initiative auf Höhe der Zeit: Sie lädt auf einer Online-Plattform (siehe LINK) dazu ein, Glücksmomente zu verewigen. Das hat gleich zwei entscheidende Vorteile: Erstens wird Menschen damit geholfen, das persönliche Glück bewusster wahrzunehmen, zweitens entsteht die großartige Möglichkeit, das Glück auch mit anderen zu teilen.

Smolka: „Vieles, was uns glücklich machen könnte, wird gar nicht registriert, weil es zu wenig spektakulär, zu alltäglich oder zu selbstverständlich ist. Die Meldestelle für Glücksmomente wurde ins Leben gerufen, um die Aufmerksamkeit aktiv auf das Schöne, das Angenehme, das Glücklichmachende zu richten. Sie soll sichtbar machen, wo das Glück überall auf uns wartet – darauf wartet, wahrgenommen zu werden.“

Über 7000

Die Meldestelle für Glücksmomente ist ein großartiger Erfolg geworden. Mittlerweile kann man bereits in weit über 7000 Glücksmomenten blättern, von denen viele sehr berührend sind. So schreibt etwa Brigitte: „Ich habe vorigen Sommer eine vier Tage alte Amsel aufgezogen und dann freigelassen. Sie hat mich Anfang März besucht, das hat mich sehr glücklich gemacht!“

Foto: Smolka

http://www.meldestellefuergluecksmomente.at

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