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Schwammerl-Fieber!

21. August 2016 0 Kommentare
Schwammerl
Das Suchen von Schwammerln und Pilzen hat Hochsaison – und damit der glücksbringende Jagd- und Sammeltrieb. Jetzt gibt’s Zahlen dazu!

Jahrtausende gehen nicht spurlos vorüber – nach wie vor tickt der Mensch als Jäger und Sammler. Und immer, wenn es ihm gelingt Beute zu machen, sprudelt der Glücksbotenstoff Dopamin in seinem Gehirn. Weil die Möglichkeiten, diesen Urtrieb auszuleben, mittlerweile stark eingeschränkt sind, hat das Schwammerlsuchen enorme Glücksbedeutung bekommen. Das belegen auch neueste Zahlen vom Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com. Stattliche 46,2 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher gehen zumindest manchmal auf die Jagd nach Eierschwammerl, Steinpilz, Parasol und Co.

Mehr männlich

Dem doch eher männlich gepolten Jagd- und Sammeltrieb entsprechend dominieren die Herren (51,2 Prozent) bei diesem Hobby, aber auch den Damen (41,2) macht’s offensichtlich großen Spaß. Die Ursache dafür, dass sich etwa die Hälfte der Alpenrepublikaner nicht vom grassierenden „Schwammerl-Fieber“ ansteckend lässt, ist fehlendes Know-how (53,1 Prozent).

Intensivsucher

Überraschend ist die in Zahlen dokumentierte Tatsache, dass sich die junge Generation von Streifzügen dieser Art durch die Natur nicht sonderlich begeistert zeigt. Nur 8,2 Prozent der 24- bis 29jährigen sind im Kreise der wöchentlich tätigen Intensivsucher zu finden, jenseits der 50 geht jeder Vierte (genau 25 Prozent) in der Hochsaison auf die Pirsch.

AZ

 

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