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Beschwingte Gefühle

1. September 2016 0 Kommentare
Es ist eines der einfachsten Glücksrezepte, die wir kennen – Schaukeln beschwingt nicht nur den Körper, sondern auch die Seele. Was sogar wissenschaftlich bewiesen ist.

Jüngst haben Kollegen aus unserer Redaktion drei reifere Semester dabei ertappt, wie sie zu späterer Stunde die Schaukeln auf dem Kinderspielplatz in Beschlag genommen und sich prächtig dabei vergnügt haben. Diese Lust hat uns neugierig gemacht und auf eine interessante Spur gebracht: Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover nahmen schon vor geraumer Zeit Testpersonen auf beweglichen Plattformen unter die Lupe, um draufzukommen, ob diese Beschwingtheit auch die Stimmung verändert. Die Erkenntnis war eindeutig – Schaukeln vermittelt Glücksgefühle! Allerdings mit Einschränkungen – seitliche Schaukelbewegungen wurden eher negativ empfunden.

Babys

Was uns nicht weiter überraschen kann, denn schon Babys lassen sich mit Schaukeln schnell beruhigen und nicht nur Opa liebt seinen Schaukelstuhl. Im Garten steht die berühmte „Hollywood-Schaukel“ und längst sind auch allerlei Sitzgelegenheiten schwer im Trend, die an diversen Hängekonstruktionen befestigt sind. Einzig die Hängematte, der Inbegriff für die Entspannung, verwirrt uns vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Erkenntnis, zumal diese ja zur Seite schwingt. Aber das tut man ja auch tatsächlich nicht so oft in diesem Stoff zum Seele baumeln.

Und sollten Sie demnächst einmal nicht wirklich gut drauf sein, dann probieren Sie’s doch mal. Entweder heimlich am nahegelegenen Spielplatz oder mit der Anschaffung eines hübschen Schaukelstuhls.

AZ

Foto: golso, pixabay.com

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