Forschung

Das Glück der Helfer

4. September 2016 0 Kommentare
Geben macht glücklich! Das ist die Botschaft zum Internationale Tag der Wohltätigkeit am 5. September. Unser Tipp: Probieren Sie’s doch am besten gleich aus!

Zunächst einmal verneigen wir uns aus Anlass des so wichtigen Tages einmal vor all jenen, deren Wohltätigkeit auf dieser Welt so vieles Unmögliche möglich macht. Vor allem sollten wir nicht nur an die großen und berühmten Wohltäter denken, die viel besitzen und daher viel in gute Taten investieren können. Bewunderung und Respekt verdienen unbedingt auch jene zahllosen Menschen, die wahrlich nicht mit Reichtümern gesegnet sind und dennoch in die Taschen greifen, um Not zu lindern.

Mehr Glücksgefühl!

Die Wohltätigkeit hat eine Besonderheit, die all die großartigen Taten nicht schmälern soll. Sie macht glücklich – nämlich nicht nur die, denen geholfen wird. Zahllose Studien belegen das mittlerweile. Eine der bekanntesten ist jene der Psychologie-Professorin Elizabeth Dunn und ihren Kolleginnen und Kollegen von der University of British Columbia in Vancouver, Kanada. Sie hat in mehreren Versuchsreihen die Auswirkungen karitativer Tätigkeit getestet und ist zu einem klaren Ergebnis gekommen: Spenden und Schenken erhöhen das Glücksgefühl! In einer abschließenden Botschaft dazu wird ganz klar empfohlen, mehr in andere Menschen statt in eigener Sache zu investieren.

Weniger Stress!

Eine Studie der Yale University School of Medicine unter der Leitung von Emily Ansell, die im Journal „Clinical Psychological Science“ veröffentlicht wurde, brachte noch eine bemerkenswerte, ergänzende Erkenntnis: Wer anderen – nicht unbedingt immer gleich im großen Stil – beisteht, der bewältigt auch Stress-Situationen deutlich besser. Ein interessanter Hinweis für geplagte Manager: Ein wenig Hilfsbereitschaft und Wohltat – und der Turbo-Alltag ist nur noch halb so schlimm!

HR

Foto: tpsdave, pixabay.com

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