Forschung

Das Vertrauen macht’s!

5. September 2016 0 Kommentare
Glück bei der Arbeit hängt sehr stark auch davon ab, wie sehr man anderen Menschen vertrauen kann – so ergab eine große deutsche Studie.

Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln ging unter der Regie der Verhaltensökonomin Mara Ewers der spannenden Frage nach, wie weit Charaktereigenschaften die Zufriedenheit am Arbeitsplatz beeinflussen können und kam – nicht ganz überraschend – zu einem klaren Ergebnis. Emotionell stabilen Menschen geht’s deutlich besser! 53 Prozent der besonders selbstsicheren Zeitgenossen sind auch im Job glücklich, während es nur 45 Prozent der Unsicheren sind.

Die These

Besonders spannend ist allerdings die Erkenntnis, dass die Fähigkeit, anderen Menschen zu vertrauen, eine wichtige Rolle bei der Arbeitszufriedenheit spielt. Rund 72 Prozent der Menschen, die der These „Im Allgemeinen kann man den Menschen vertrauen“ zustimmten, zeigten sich glücklich mit ihrem Leben – was nur 31 Prozent der Leute schafften, die in Sachen Vertrauen zurückhaltend sind. Zusätzlich stellte sich heraus, dass die Vertrauensquote unter Gutverdienern deutlich stärker ausgeprägt ist als bei jenen, deren Gehaltszettel nicht so viel zu bieten hat.

Die Bedeutung des Vertrauens in unserer Welt hatte auch eine vom Psychologen Erich Hotter geleitete Studie der „ARGE Zuhören“ in Österreich vor einigen Jahren eindrucksvoll dokumentiert. Dabei zeigte sich Vertrauenswürdigkeit ganz klar als wichtigste Eigenschaft eines guten Zuhörers – was klar macht, dass man vertrauensvoll wirkende Menschen als Gesprächspartner ganz besonders schätzt.

AZ

Foto: DigitalMarketingAgency, pixabay.com

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