Forschung

Das Bettenmacher-Glück

10. September 2016 0 Kommentare
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Die aufregende Meldung zum „Mach-Dein-Bett-Tag“ am 11. September: Bettenmacher sind – so eine große Studie – weit glücklicher als jene, die es nicht tun.

Der „Mach-Dein-Bett-Tag“ steht in der Liste der kuriosen Thementage ganz weit oben. Es gibt ihn schon lange und er hat, vielleicht auch wegen seiner Merkwürdigkeit, ein gewisses Gewicht. Immerhin dürfte er wohl auch dazu beigetragen haben, dass auch das Bettenmachen bei einer Studie in den USA, bei der man von 68.000 Menschen alles über ihre Schlafgewohnheiten erfahren wollte, zum Thema wurde. Und die dabei gewonnene (und im Fachmagazin Psychology Today veröffentlichte) Erkenntnis gibt nun breiten Raum für Interpretationen und Spekulationen: Ja, die Bettenmacher sind glücklicher! Damit aber nicht genug: Sie sind auch erfolgreicher im Job, haben mehr sportliche Ambitionen und dokumentieren einen gewissen Wohlstand mit dem stolzen Besitz eines Eigenheimes. All das ist den Nichtbettenmachern weit öfter verwehrt.

Das Bettenmacher-Phänomen in Zahlen ausgedrückt: 71 Prozent der Befragten aus dieser Kategorie der morgendlichen Ordnungssehnsucht bezeichneten sich als glücklich und 62 Prozent der Verweigerer bekannten sich dazu, unglücklich zu sein.

Zufriedenheit

Psychologen interpretieren das Bettenmacher-Glück unter anderem auch dahingehend, dass die Erledigung ein ersten Leistungspensums am Morgen ein besonderes Gefühl der Zufriedenheit gibt. Aber es könnte auch umgekehrt sein: Glückliche Menschen stürzen sich insgesamt mit mehr Tatendrang in den Tag und nehmen in diesem Schwung auch gleich das Bettenmachen mit.

Schaden kann es jedenfalls sicher nicht, wenn man am Morgen versucht, seinem Glück auf diese Weise auf die Sprünge zu helfen. Sollten Sie es testen – wir wären für Rückmeldungen dankbar!

AZ

Foto: WDnet, pixabay.com

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