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Weg damit!

13. September 2016 0 Kommentare
In diesem Punkt sind sich viele Glücks-Experten einig: Eine erhebliche Bedrohung der Lebenszufriedenheit versteckt sich hinter dem Wort „muss“. Vergessen Sie’s einfach!

Die merkwürdige Begeisterung für das Wort „muss“ ist uns allen wohl vertraut. Andauernd erklären wir uns selbst und Anderen, was wir so alles müssen. Meist ohne darüber nachzudenken, was dieses machtvolle „Muss“ denn überhaupt bedeutet – nämlich eine Art persönliche Freiheitsberaubung! Und gewaltigen Druck, den wir uns selbst machen.

Platz acht

Vor allem aber unterschätzen wir die Tatsache, dass uns so locker hingeworfene Worte dieses Kalibers über den Umweg des einflussreichen Unterbewusstseins ganz leicht die Laune verderben können. Noch dazu im großen Stil. Denn in der Rangliste der am meisten verwendeten Verben im deutschen Sprachraum rangiert „müssen“ auf dem prominenten achten Platz, der kleinere Bruder namens „sollen“ gar auf Rang fünf, verdrängt nur von „sein, werden, haben und können.“

Fesseln

Um den Druck des „Müssens“ zu reduzieren, hilft nur eines – nämlich sich aus den Fesseln der eigenen Wortwahl befreien. Was gar nicht so schwer ist – weil es in den meisten Fällen auch weit eher der Lebensrealität entspricht. Selten stimmt es nämlich, wenn behauptet wird, dass man dieses oder jenes „besorgen muss“. Die Welt geht nicht unter, wenn es nicht geschieht, also kann man das auch entsprechend – und vor allem völlig druckfrei – formulieren: „Ich möchte heute noch xy besorgen…“

Unser Tipp: Schluss mit dem vielen „Muss“! Fangen Sie am besten gleich damit an.

HR

Foto: geralt, pixabay.com

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