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Frühes Stück Glück?

19. September 2016 0 Kommentare
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Das Frühstück schwächelt. Und es lässt in unseren Breiten leider kaum so richtig gute Laune aufkommen: Man findet nur wenige Worte und hat es sehr eilig!

Das Frühstück sei, so wird immer gepredigt, die wichtigste Mahlzeit des Tages. Es gilt, sich die Energie zu holen, die für erfolgreiche nächste Stunden notwendig ist und beschwingt in den jungen Tag zu turnen. Es geht also durchaus um eine Art Glücksbringer. Oder nicht?

Glücksfaktor

Eine heiße Spur zur Klärung dieser Frage ist der Trendcheck „Glücksfaktor Familie“ im Auftrag von Jacobs Krönung. Und in der Tat hieß es da viel versprechend, die Menschen zählen gemeinsame Mahlzeiten zu ihren absoluten Glücksmomenten. Ein kleiner Dämpfer für das Frühstück: Dem Abendessen im trauten Kreise vertrauen in Sachen Glückswirkung eindrucksvolle 72 Prozent, dem gemeinsamen Morgengenuss nur rund die Hälfte der Befragten. Man kann’s verstehen, wenn man eine IKEA-Studie zu den Morgenritualen der Österreicherinnen und Österreicher gelesen hat.

Diese ergab vor geraumer Zeit, dass überhaupt nur noch 40 Prozent frühstücken, wobei mehr als ein Drittel davon das in Form eines Blitzrituals betreibt, das maximal fünf Minuten dauert. Aus der Glückssicht hat diese Untersuchung noch einen weiteren Dämpfer auf Lager: Fast ein Viertel der Leute sitzt sich beim Frühstück schweigend gegenüber, ein weiteres Viertel redet nur sehr wenig. Die Stimmung am Morgen ist also wahrlich nicht der Hammer.

Bäume ausreißen

Optimisten würden sagen, die schweigenden Menschen konzentrieren sich und sammeln Kräfte. Diesbezüglich hat uns nämlich eine Untersuchung des Frühstücksguides in der Steiermark klüger gemacht. Beachtliche 18,7 Prozent der Befragten fühlen sich, heißt es da, in der Früh stark genug, um (wie der Volksmund sagt) „Bäume auszureißen“, am Vormittag sind es dann unglaubliche 49 Prozent. Das klingt richtig toll. Aber wir fragen uns, wie das ohne Frühstück gehen soll.

HR

Foto: Playmobil, CCO, pixabay.com

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