Forschung

Chefs sind happy

25. Oktober 2016 0 Kommentare
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Chefitäten sind die Glücklichsten am Arbeitsplatz, sagt eine aktuelle Studie des Karriere-Netzwerkes LinkedIn. Vor allem dann, wenn sie ein Unternehmen führen, das ihnen gehört.

So ganz überraschend kommt diese Erkenntnis nicht, die das weltweit größte Online-Karriere-Netzwerk bei der Deutschland-Auswertung einer internationalen Studie gewonnen hat. Wer das Sagen im Unternehmen hat, schwimmt weit öfter auf der Glückswelle als die untergebene Kollegenschaft. Kein Wunder, er/sie muss sich ja nicht über den Chef ärgern. Bemerkenswert sind aber doch die Details: Personen, die ihr eigenes Unternehmen dirigieren, betrachten sich mit mit 34,1 Prozent der Nennungen am öftesten als „sehr erfüllt“, Geschäftsführer einer Firma (die ihnen nicht gehört) hinken da mit 29,6 Prozent doch schon deutlich nach und Leute im höheren Management liegen mit 24,6 Prozent noch weiter zurück. Im mittleren Management kippt diese berufliche Glückskurve dann auf nur noch bescheidene 14,3 Prozent. Man sieht, der Einfluss lässt sie nach oben steigen.

Auf die Kollegen kommt’s an!

Der wichtigste Zufriedenheitsfaktor im Job ist jedoch, so ergab die LinkedIn-mit 37,6 Prozent Zustimmung, die Beziehungsqualität zur Kollegenschaft. Was damit (wie auch bei zahlreichen anderen Untersuchungen zu diesem Thema höher bewertet wird als das Gehalt (35 Prozent). Danach folgt Eigenverantwortung (31,4 Prozent) und die soziale Dimension des Jobs („positiver Einfluss auf Andere“) mit 28,1 Prozent.

Große Bedeutung hat für stattliche 42,4 Prozent der Befragten die Work-Life-Balance – ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeits- und Freizeit. Dafür würden 78,8 Prozent sogar Gehaltseinbußen hinnehmen. Interessant ist auch die Tatsache, dass Männer (60,3 Prozent) sich deutlich öfter als „erfüllt“ und „sehr erfüllt“ von ihren beruflichen Aufgaben bezeichnen als Frauen (48,2 Prozent).

AZ

Foto: Clker-Free-Vector-Images, pixabay.com

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