Forschung

Die Sparspur

27. Oktober 2016 0 Kommentare
sparschwein-cco-public-domain-955169
Zum Weltspartag geht die Frage um, ob Sparen in Zeiten des Zinsentiefs überhaupt noch Sinn macht. Aus der Glücksperspektive laut die Antwort „ja“.

Die Zinsen – und bei so manchen damit auch die Motivation – sind im Keller, aber den großen Tag des Sparens mit viel Getöse gibt’s immer noch. All das lässt die Frage aufkommen, ob es denn beim Sparen nicht vielleicht um mehr als die prozentuelle Belohnung geht. glueckszeitung.at hat bei Recherchen dazu interessante Beute gemacht. Eine klare Antwort darauf gibt beispielsweise eine Forsa-Umfrage im Auftrag von RaboDirect in Deutschland: Der Umstand, finanzielle Reserven zu haben, sorgte bei stattlichen 81 Prozent der Befragten positive Emotionen aus. Und man entdeckte eine heiße Spur zum Glück: Mehr als die Hälfte der Menschen gestand, dass sie Sparen happy macht.

Lachlust

Eine weitere Untersuchung der gleichen Auftraggeber fand auf einem bemerkenswerten Umweg heraus, dass ein finanzieller Polster offensichtlich auch besser bei Laune hält: Von den Sparern lachen 73 Prozent „oft“ oder „sehr oft“, während es unter den Nichtsparern nur 60 Prozent sind. 13 Prozent weniger – da ist sogar für Abergläubische noch eine Botschaft drin.

Aber damit nicht genug, auch das bedeutsame britische Amt für nationale Statistik kam diesbezüglich zu einer Erkenntnis, die wohl sehr viele Menschen aus eigener Erfahrung bestätigen können: Ersparnisse am Konto bringen mehr Selbstvertrauen, Zufriedenheit und Glück, ja sie lassen sogar Ängste schwinden. Dieser Effekt funktioniert, so stellte man fest, auch umgekehrt: Wenn sich das Konto leert, reduzieren sich die Glücksgefühle und steigen die Ängste.

Wir raten daher – wohlgemerkt nicht im Auftrag der Banken – zu glücksbringender Sparsamkeit.

HR

Foto: 955169 CCO Public Domain, pixabay.com

Das könnte dir auch gefallen...

Kommentieren