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Wenn der Wald nicht wäre

5. November 2016 0 Kommentare
Die letzten Blätter fallen von den Laubbäumen und damit endet die Hochsaison in einem Therapiezentrum, das die Natur selbst gebaut hat – dem Wald.

Wir kennen und wir lieben ihn – den Wald. Er hilft uns, sagen verschiedenste Studien, Stress abzubauen, dient auf verschiedenste Weise der Gesundheit und er beschenkt uns mit Glücksgefühlen. In diesen Tagen sind viele Laub- und Mischwälder im ganzen Land noch einzigartig bunt und vermitteln einen unbeschreiblichen Zauber. Man könnte meinen, sie machen sich einmal noch so richtig schön, ehe bei ihnen die ruhigeren Zeiten anbrechen.

Glueckszeitung.at hat das zum Anlass genommen, einmal hinter die Kulissen dieses mächtigen Glücksbringers zu schauen, der bei uns vielerlei wichtige Rollen spielt. Er beliefert die in zahlreichen Sparten so erfolgreiche Holzwirtschaft, er ist prächtige Kulisse für den Tourismus, der auf diese Attraktion keinesfalls verzichten könnte und vor allem sichert er mit seinen komplexen Ökosystemen unseren gesamten Lebensraum. Wälder sind neben den Ozeanen die wichtigsten Einflussfaktoren des globalen Klimas und lebenswichtig, weil sie das Kohlendioxid senken und Sauerstoff produzieren.

Nachhaltigkeit

Besonderen Respekt verdienen meist auch die Menschen, die Wälder besitzen. Diese sind zwar wertvoll, aber keinesfalls ein Weg zum schnellen Geld. Eigentümer sehen sich im Regelfall einem Generationenvertrag verbunden. Sie nützen und verwerten jene Bäume, die Vorfahren viele Jahrzehnte vor ihnen gesetzt haben und auf der anderen Seite pflanzen sie Bäumchen, die frühestens der übernächsten Generation dienen können. Im Normalfall noch erheblich später. Damit wird verständlich, dass der uns so wichtig gewordene Begriff der Nachhaltigkeit in der Waldwirtschaft geboren worden ist.

Wenn es um den Wald geht, müssen gerade wir in unseren waldreichen Breiten aber auch auf der Hut sein. Nach einer im Vorjahr veröffentlichten Studie der Umweltorganisation WWF könnten in den kommenden eineinhalb Jahrzehnten auf der Welt bis zu 170 Millionen Hektar voll mit Baumschätzen verschwinden. Was etwa der fünffachen Fläche Deutschlands entspricht. Damit entsteht ein gewaltiges Risiko!

AZ

Foto: Valiunic, pixabay.com

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