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Morgen ohne Sorgen?

13. November 2016 0 Kommentare
Der Start in den Tag ist, so heißt es nicht nur im Aberglauben, ein wichtiger Glücksfaktor. Dank IKEA wissen wir genau, wie der Morgen abläuft.

Den frühen Stunden des Tages sind bekanntlich viele mehr oder weniger ernsthafte Volksweisheiten gewidmet. Da heißt es etwa durchaus realistisch „guter Morgen, keine Sorgen“ oder es wird davor gewarnt, mit dem linken Fuß voran aus dem Bett zu klettern – weil das angeblich der guten Laune schadet. Belege für diese und andere Thesen haben wir leider nicht, aber eine Studie, die das Marktforschungsunternehmen Marketagent.com im Auftrag von IKEA Österreich, durchgeführt hat, verrät uns nun immerhin, wie die Morgenrituale in der Alpenrepublik tatsächlich aussehen. Und da bleibt das Glück teilweise auf der Strecke.

Vor allem dann, wenn es um die morgendliche Kommunikation geht. Fast ein Viertel (23,4 Prozent) der Befragten, die nicht alleine leben, haben einander – so sagt die Studie – beim Frühstück nichts zu sagen, etwa ebenso viele reden bei dieser Gelegenheit nur gelegentlich. Das könnte auch damit zu tun haben, dass um diese Zeit bei fast zwei Drittel (58,2 Prozent) der Leute bereits das Smartphone zum Einsatz kommt. In der Altersgruppe der 14- bis 19jährigen verwenden es sogar 88,8 Prozent. Die meisten davon noch im Bett.

Handy-Wecker

Was wissen wir sonst noch? Die Durchschnittsösterreicher sind relativ früh dran und klettern um 6.14 aus den Federn und verlassen die Wohnung knapp vor 7.30 Uhr in Richtung Arbeitsplatz. Wach wird die Mehrheit mittlerweile durch die Weckfunktion des Mobiltelefons (57,8 Prozent), einen guten, alten Wecker lassen nur noch 17,2 Prozent für sich arbeiten, der aber immer noch ein wenig vor dem Radiowecker (15,8 Prozent) liegt. 9,3 Prozent der Menschen gaben an, dass sie das Glück haben, ohne jede technische Hilfe aufwachen zu können.

In der Morgenplanung haben die Männer ein wenig die Nase vorn – was das Beispiel der bereits am Abend vorher ausgewählten Kleidung belegt. Ein Drittel der Herren haben mit diesem Thema am Morgen keinen Stress mehr, bei den Damen ist es nur ein Viertel. Die Untersuchung verrät uns auch, wie viel Zeit für die Kleiderauswahl am Morgen im Durchschnitt draufgeht: Bei den Frauen sechs, beim starken Geschlecht drei Minuten.

CR

Foto: sasint, pixabay.com

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