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Schwarzkäufe

24. November 2016 0 Kommentare
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 Black Friday – der 25. November – ist nicht mehr nur jenseits des großen Teiches die Rakete des Shopping-Glücks. Auch in unseren Breiten geht damit großes Schnäppchen-Fieber um.

Black Friday (der „Schwarze Freitag“) hat eigentlich eine sehr simple Logik: Er folgt Thanksgiving, das in den Vereinigten jeweils am vierten Donnerstag im November als großes Familienspektakel gefeiert wird. Thanksgiving, das Züge eines Erntedankfestes trägt, schafft auch in vielen Schulen und Betrieben ein verlängertes Wochenende. Genau diese Chance lässt sich eben die Wirtschaftswelt in den USA nicht entgehen. Und hinter dem etwas düsteren Namen „Schwarzer Freitag“ verbirgt sich eine große Hoffnung: Es mögen doch alle Geschäftsleute bei diesen atemberaubenden Shopping-Festspielen in die „schwarzen Zahlen“ kommen!

Schnäppchenwonne

Black Friday gilt als doppelter Glücksfaktor. Die großen Shopping-Paläste kriegen einen kraftvollen Start ins Weihnachtsgeschäft und die Kundschaft badet regelrecht in der Schnäppchenwonne, die wesentlicher Teil der Gesamtinszenierung ist. Dieser Charakterzug des „Schwarzen Freitags“ hat sich inzwischen über den Internet-Handel auch bereits in Europa recht gut etabliert. Nicht zuletzt deshalb, weil die Kundschaft nur weniges so liebt wie Sonderangebote.

Der Handel hat längst entdeckt, wie er das menschliche Triebleben für sich arbeiten lässt. Der einstige Jäger und Sammler wird immer noch immens happy, wenn er gute Beute macht. Wenn etwas Unerschwingliches plötzlich erschwinglich wird, dann sprudeln die Glückshormone nur so, die Belohnungsabteilung des Gehirns (im berühmten limbischen System) lässt uns eine kräftige Dopamindusche zukommen, aber auch Serotonin, Noradrenalin, Endorphine und Oxytocin werden in die Schlacht geworfen. Also ab in die Schnäppchenjagd!

HR

Foto: geralt, pixabay.com

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