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Ein Dank den Bienen

3. Dezember 2016 0 Kommentare
Honig schmeckt nicht nur herrlich, sondern kann offenbar noch viel mehr als wir dachten. Er bremst auch Stress und bringt gute Laune in Schwung.

Allein die Entstehungsgeschichte klingt wild romantisch: Da speichern zahllose Honigbienen den kostbaren Nektar von Blütenpflanzen in Waben und lassen ihn dort reifen – zu dem, was die Menschheit schon seit Urzeiten begeistert. Was heute das Frühstück und die Küche insgesamt so sehr bereichert, wurde einst als der einzige Süßstoff geschätzt, den der Homo Sapiens kannte. Entsprechend wertvoll war er auch.

Heute kann man sich Honig zwar leichter leisten als einst, aber sein Wert für die Menschen steigt trotzdem immer noch. Und zwar deshalb, weil man mittlerweile so viel über seine besonderen Begabungen weiß und intensiv forscht, um noch mehr zu erfahren. Einige heiße Spuren gibt es auch in Richtung Glück.

„Deutlich positiv“

So zeigte vor einigen Jahren in Österreich ein von der Europäischen Union, dem Landwirtschaftsministerium, den Bundesländern und dem Imkerbund gefördertes Forschungsprojekt unter anderem auch eine „deutlich positive Wirkung“ auf das, was man in der Studie „psychisches Wohlbefinden“ nannte. Also Glück. Was damals die Voraussetzung war: Acht Wochen lang täglich der Genuss von mindestens 50 Gramm echtem, naturbelassenem Honig.

Im Honig stecken viele kostbare Stoffe, wie etwa Vitamine der B-Gruppe, Spurenelemente, Magnesium, Enzyme und Aminosäurens, die es mit vereinten Kräften schaffen, Stress zu drosseln und gute Laune in Schwung zu bringen.

Nicht wissenschaftlich belegt, aber weit verbreitet ist die Annahme, dass speziell Buchweizenhonig die Psyche stärken kann.

Und so richtig glücklich macht uns vor allem eine Erkenntnis von Forschern an der Universität von Illionois in den USA: Honig bremst angeblich auch das Altern. Bleibt noch eine wichtige Frage: Haben Sie hoffentlich genug Honig zuhause?

AZ

Foto: hpgruesen, pixabay.com

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