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Weg mit dem Zeug!

5. Dezember 2016 0 Kommentare
 Weniger ist mehr – auch in Sachen Glück. Das ist die Erkenntnis, des US-Autors Graham Hill, der die Befreiung von unnötigem Besitz predigt.

Graham Hill zählte zu den Gewinnern der digitalen Welt, wurde Internet-Millionär und hatte all das, was man in dieser Wohlstandsliga zu besitzen pflegt. Bei einer Weltreise soll es ihm klar geworden sein, dass man auch sehr komfortabel aus den Koffern leben und einen reizvollen Minimalismus pflegen kann. Er verkaufte all sein pompöses Hab und Gut, zog in eine höchst funktionelle Kleinstwohnung, reduzierte seine Garderobe und fühlt sich damit – so teilt er es mittlerweile der Welt auch in Form von Vorträgen, Büchern und Medienkommentaren intensiv mit – weit glücklicher als zuvor im Luxus.

Minimalismus

Graham Hills Botschaft vom Glück des neuen Konsum-Minimalismus verbreitet sich rasant – nicht zuletzt auch deshalb, weil jene frohlocken, denen größere Besitztümer versagt geblieben sind. Zusätzlich bekommt die Ideologie der lustvollen Schmalspurigkeit Rückenwind von anderen illustren Persönlichkeiten, die aus verschiedensten Motiven heraus, das Übermaß satt haben. Häufig geht es dabei um Überlegungen zur Nachhaltigkeit und zum ökologischen Fußabdruck, die als Initialzündung dienten, oft scheint aber auch die Luxusbremse einfach ein spannendes Abenteuer zu sein.

Verzicht-Vordenker Graham Hill hat für jene, die sich zu dieser Glücksstrategie durchringen wollen, allerlei gute Tipps. Zwei ragen heraus. Erstens: Von allem Unwichtigen knallhart trennen – also mutig aussortieren. Zweitens: Klein ist fein – alles auf jenes Maß reduzieren, das tatsächlich gebraucht wird.

Vielleicht bringt’s auch ihnen Glück.

AZ

Foto: Checco Romeo, pixabay.com

 

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