Kunterbunt

Schrift-Geheimnisse

8. Dezember 2016 0 Kommentare
 Die Handschrift ist Teil der Körpersprache und verrät viel über den Schreiber – auch über sein Glück. Schade, dass sie immer mehr aus der Mode kommt.

 Hinter die aufregenden Kulissen der Handschrift blicken die Graphologen – Träger einer Expertise, die viele schätzen und (beispielsweise bei Stellenbewerbungen) in Anspruch nehmen, aber auch nicht wenige in Frage stellen. Anerkannte Wissenschaft ist die Graphologie jedenfalls nicht.

Allerdings schlummert in jedem von uns ein Stück Expertise zu diesem Thema – und in den Tagen vor Weihnachten hat sie üblicher Weise Hochsaison, weil ja doch noch so einiges an händisch beschrifteter Post daher kommt. Leider von Jahr zu Jahr weniger, weil E-Mail, SMS und Co. auf der gratulierenden Überholspur sind.

Deutungen

Wir alles wissen, dass es Schriftbilder gibt, die einem ganz einfach gefallen und solche, die chaotisch und irritierend wirken. Entsprechend schätzt man auch deren Verfasser ein. Die Graphologie bringt viel System ins Spiel der Einschätzung. Sie orientiert sich unter anderem an der Größe der Buchstaben, dem Umgang mit Rändern, Abständen und Übersichtlichkeit und vielem mehr. Und sie hat für jedes kleinste Detail auch die entsprechenden Deutungen. Menschen etwa, die zu schreiberischer (Buchstaben-) Größe neigen, gelten nicht unbedingt überraschend als sehr selbstbewusst, die notorischen Klein- und Kleinstschreiber als eher zurückhaltend und ängstlich.

Aus der Glücksperspektive interessant ist die Neigung der handgeschriebenen Zeile. Führt sie nach oben, deutet das auf einen optimistischen Menschen. Zieht es sie abwärts, dürfte auch die Laune eine ähnliche Kurve haben.

AZ

Foto: KK

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