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Der Moment macht’s!

15. Dezember 2016 0 Kommentare
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Konzentration wird in Zeiten von Reizüberflutung und Informationsüberlastung immer schwerer. Aber sie ist ein ganz entscheidender Glücksfaktor, sagen Experten der berühmten Harvard-Universität!

Der moderne Mensch hat schon allein damit alle Hände voll zu tun, sein Smartphone mit all den Informations- und Kommunikationskanälen zu bändigen, aber da sind noch viele anderen Medien rund um ihn herum, die um Aufmerksamkeit ringen und unzähliges mehr will nicht übersehen und überhört werden. Die Konsequenz daraus: Wir haben unsere liebe Not damit, uns auf das zu konzentrieren, was wir gerade tun.

Schon vor rund zehn Jahren wurde festgestellt, dass man in einem durchschnittlichen Büro kärgliche elf (!) Minuten Zeit für eine Aufgabenstellung hat, ehe schon wieder die Bremse für ein Telefonat, den Empfang eines E-Mails oder einer SMS gezogen werden muss . Heute sind es wahrscheinlich längst keine elf Minuten mehr und selbst in dieser Zeit ist man, so schätzen Fachleute, maximal zur Hälfte ganz bei der Sache.

Brisanter Hintergrund

Vor diesem brisanten Hintergrund hat ein Forschungsbefund, den die beiden angesehenen Glücksforscher Daniel Gilbert und Matthew Killingsworth von der Elite-Uni Harvard in den USA liefern, größte Bedeutung: Sie stellten fest, dass die große Unkonzentriertheit nicht allein im Sinne der Sache, die zu wenig Aufmerksamkeit bekommt, höchst problematisch ist. Leute, die sich gedanklich von ihren Tätigkeiten entfernen, kommen damit nämlich auch unter die Räder – sie leiden unter Unzufriedenheit und sind unglücklich!

Die Studienautoren kamen zum Schluss, dass – aus der Glücksperspektive betrachtet – die Bedeutung voller Konzentration an sich noch höher einzuschätzen ist, als die (natürlich oft auch sehr wichtige)Tätigkeit, um die es gerade geht.

Die Moral von der Geschicht’: Handy auf Stumm schalten, nicht alle paar Minuten auf die neuesten Botschaften schauen und ganz bei der Sache sein. Die volle Konzentration macht glücklich. Den Chef übrigens auch.

CR

Foto: Geralt, pixabay.com

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