Forschung

Lesen beglückt

23. Dezember 2016 0 Kommentare
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Das Buch ist und bleibt trotz immer schärferer Konkurrenz aus der digitalen Welt eines der beliebtesten Weihnachtsgeschenke. Auch, weil es ein Glücksbringer ist.

In der Adventzeit hat der Buchhandel Hochsaison, er macht in der Vorweihnachtsstimmung fast die Hälfte seiner Jahresumsätze. Und das mit einem Produkt, das zwar schon mehrfach totgesagt worden ist, aber unter den Christbäumen dieser Welt immer noch sehr gute Figur macht.

Bücher – sei es als E-Book oder in der guten, alten Papierversion – werden oft mit einem Begriff in Zusammenhang gebracht, den der prominente Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi von der Universität Chicago geprägt hat. Mit ihnen landet man lesend im „Flow“, jenem Zustand der Selbstvergessenheit, der meist als beglückend empfunden wird.

Rückenwind

Eine Studie der Psychologin Josie Billington von der University of Liverpool ( England) – dabei wurden mehr als 4000 Menschen befragt – gab erst jüngst dem Buch wieder kräftigen Rückenwind: Regelmäßige Leserinnen und Leser gaben an, sich deutlich wohler zu fühlen. Über ein Drittel meinte, dass Bücher ihre besten Helfer in schwierigen Lebenslagen und auch ein wunderbares Mittel gegen Stress seien. Fast ein Drittel gab zu Protokoll, durch sie zu einer positiven Veränderung in ihrem Leben angeregt worden zu sein. Und fast die Hälfte aller jener, die sich zur Leselust bekannten, hat verraten, dass es danach nachts mit dem Schlafen besser klappt.

Auch statistisch steht das Buch nicht schlecht da: Laut der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse aus dem Vorjahr Rund greifen 68,7 Prozent der Menschen in Deutschland mehr oder weniger oft zu Büchern – mit leicht fallender Tendenz. Als intensive Leser bezeichnen sich 29,6 Prozent.

Mit einem Buch unter dem Christbaum liegt man also nach wie vor alles andere als schlecht.

AZ

Foto: KK

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