Forschung

Lust an Ordnung

5. Januar 2017 0 Kommentare
Wer hätte das gedacht? Fast die Hälfte aller Menschen verbindet Ordnung mit Glücksgefühlen. Bei Frauen ist das noch deutlich stärker ausgeprägt!

Ordnung ist bekanntlich nicht jedermanns Sache. Manche können ohne sie nicht sein, andere wieder haben ein gestörtes Verhältnis zu ihr. Den repräsentativen Ergebnissen einer Umfrage von YouGov im Auftrag der Zeitschrift „LAURA wohnen kreativ“ aus Deutschland verdanken wir nun ein genaues Stimmungsbild in Sachen Ordnungsliebe – und das ist voller Überraschungen: Beachtliche 44 Prozent aller Befragten stimmten der Aussage „Ordnung macht mich gücklich“ zu und beförderten sie zur klaren Nummer eins im Ranking. Bei den Frauen liegt die Glücksquote mit 48 Prozent sogar noch um einiges höher.

Entspannung

Damit nicht genug: Auf Platz zwei folgt eine Erklärung, die dem Glück recht nahe kommt. 22 Prozent meinten „Aufräumen entspannt mich, dabei kann ich gut abschalten.“ Unter Frauen bringt es diese Überzeugung sogar auf stattliche 27 Prozent, bei den Männern empfinden dies nur 17 Prozent so. Womit das saubere Entspannen beim starken Geschlecht in der Hitparade nur Rang drei erobern kann. Die Nummer zwei ist bei den Herren äußerst pragmatisch geprägt. 23 Prozent räumen auf, weil sie etwas suchen.

Als erstaunlich darf man wohl auch die Tatsache einschätzen, dass die Gruppe der Ordnungsverweigerer („Ich räume nur selten auf, Unordnung stört mich nicht“) relativ klein ist. Sie bringt es auf 13 Prozent und ist deutlich stärker männlich (16 Prozent) als weiblich (10 Prozent).

Unterm Strich zeigt sich, dass rund zwei Drittel der Menschen das Herstellen von Ordnung mit einem mehr oder minder intensiven Lustgewinn verbinden. Folglich kann man nur eines sagen – ran an die Sache!

HR

Foto: Peggy Marco, pixabay.com

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