Forschung

Schnurren hilft

10. Januar 2017 0 Kommentare
Danke Mieze! Das Schnurren von Katzen kann heilen und auch beglücken. Letzteres deshalb, weil es ein Impuls für die Ausschüttung des Glückshormones Serotonin ist.

Das Schnurren der Haustiger beschäftigt schon lange die Wissenschaft und scheint ein spannendes Thema zu sein, über das man mittlerweile zwar viel, aber noch längst nicht alles weiß. Vor allem aber können Tausende Katzenfreunde nicht irren, die alle immer wieder erzählen, dass ihnen das Schnurren so richtig gut tut.

Katzen schnurren in vielen Lebenslagen. Wenn sie sich – beispielsweise durch Streicheln – wohlfühlen, aber auch (wahrscheinlich als eine Art Schmerzmittel) wenn sie ihre Babys zur Welt bringen oder auch (wohl zur Beruhigung) in Angst-Situationen. Tatsache ist also, dass die Vibrationen des Schnurrens für Entspannungseffekte sorgen. Für die Tiere selbst, aber eben auch für Menschen. Eine Studie der Universität von Minnesota in den USA kam zur Erkenntnis, dass Mietzes kostbare Geräusche den Blutdruck senken und auch das Risiko für Herzinfarke herabsetzen können. Und wahrscheinlich noch einiges mehr.

An der Kleintierklinik im Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität kam Prof. Leo Brunnberg zur Erkenntnis, dass die schnurrenden Vibrationen als Selbstheilungsmethode bei Knochenbrüchen und anderen Verletzungen von Katzen wirken können. Vielleicht zieht man eines Tages  auch in der Humanmedizin den Einsatz von schnurrenden Katzen einem Gipsbein vor…

HR

Foto: congerdesign, pixabay.com

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