Forschung

Fan oder Söldner?

19. Januar 2017 0 Kommentare
Nur 18 Prozent der Beschäftigten in Deutschland sind Fans ihres Arbeitgebers, fühlen sich emotionell stark gebunden und sind glücklich. Die Anderen nennen Experten „Söldner“.

Eine Studie des Marktforschungsunternehmens „Forum! Für beste Beziehungen“ in Mainz (Deutschland) beschäftigte sich auf ungewöhnliche Weise mit dem Zusammenhang zwischen der Arbeitsplatz-Zufriedenheit und der emotionalen Bindung von Arbeitnehmern. Man orientierte sich dabei am – bislang vor allem aus dem Sport bekannten – Fan-Prinzip. Ein solcher wird man, betonen die Studienautoren, durch einen Mix aus Zufriedenheit und emotionaler Bindung. Ihnen stehen, so heißt es von „Forum!“, jene gegenüber, die sie als „Söldner“ bezeichnen. Sie können zwar durchaus auch mit ihren Arbeitsplätzen zufrieden sein, ihnen fehlt aber emotionale Bindung zum Arbeitgeber und damit auch die Loyalität, die eben Fan-Mitarbeiter auszeichnet. Was das konkret bedeutet: Bei einem besseren Angebot eines anderen Unternehmen sind sie futsch.

Entsprechendes Gewicht haben die Ergebnisse der Studie: Nur 18 Prozent der Beschäftigten in Deutschland zählen zu den Fans des Unternehmens, in dem sie arbeiten und fühlen sich dort mehr als nur wohl. Dass die Fan-Quote so mager ist liegt, so wird betont, in erster Linie an den Führungskräften, die es oft versäumen, emotionellen Bindungen entstehen lassen.

AZ

Foto: geralt, pixabay.com

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