Schule

Bildschirm-Glück

21. Februar 2017 0 Kommentare
Laptop-Kids sasint
Viele Erwachsene sind besorgt, weil Kinder zu viel Zeit vor Bildschirmen verbringen. Nun gibt eine Studie zumindest teilweise Entwarnung. Moderate Nutzung tut angeblich sogar gut!

Andrew Przybylski vom Internet Institute der Universität Oxford und Netta Weinstein von der Universität Cardiff haben entsprechende Daten von mehr als 120.000 Jugendlichen im Alter von 15 Jahren – alle aus der Schülerdatenbank des britischen Bildungsministeriums – ausgewertet und dabei in Sachen Bildschirm-Medienkonsum überraschende Erkenntnisse gewonnen, die jüngst im Fachjournal „Psychological Science“ veröffentlicht worden sind. Das Wohlbefinden der jungen Leute nimmt, so stellte sich in der Untersuchung heraus, mit der Dauer der Medienkonsums zu – allerdings nur bis zu einer bestimmten Grenze. Erst, wenn diese überschritten worden ist, machen sich negative Folgen bemerkbar.

Die Dauer der Glücksphase im Medienumgang wird, so sagen die Wissenschaftler, von Art und Größe der Bildschirme, aber auch vom Zeitpunkt der Nutzung beeinflusst. Die Wohlfühlkurve im Umgang mit Videospielen kippt an Werktagen, wie es heißt, nach einer Stunde und 40 Minuten, bei der Verwendung von Smartphones etwas später – nach einer Stunde und 57 Minuten. Der Konsum von Videos und Filmen geht sogar stattliche drei Stunden und 41 Minuten gut. Wenn dafür der Computer-Bildschirm genützt wird, ist sogar erst nach vier Stunden und 17 Minuten Wohlfühl-Endstation. An Wochenenden sind, wie sich zeigte, einige Minuten mehr drin.

AZ

Foto: sasint, pixabay.com

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