Forschung

Duft für Büro und Co.

25. Februar 2017 0 Kommentare
Büro Unsplash
Reizvolle Düfte beglücken an vielen Fronten. Sie beflügeln die Romantik, den Verkauf – und nun auch immer öfter das Arbeitsklima in Unternehmen.

Der Mensch geht gerne seiner Nase nach, weil er sich auf sie verlassen kann. Stattliche drei Millionen Riechsinnzellen im oberen Teil der Nasenhöhle können immerhin bis zu 10.000 Düfte unterscheiden und haben – was ihnen gewaltigen Einfluss gibt – einen direkten Draht ins mächtige Gefühlszentrum des Menschen, das so genannte limbische System. Das eröffnet Chancen für verschiedenste Arten von „Duftdoping“ in sehr unterschiedlichen Aufgabenbereichen. Zwischenmenschlich bewährt es sich seit Jahrtausenden, in Verkaufsräumen seit vielen Jahren und auf Arbeitsplätzen ist es, sagen Insider, stark in Kommen. Dort sollen sie dem allgemeinen Betriebsklima, der Kreativität und auch der Leistung dienen.

Die Dufttendenz in Richtung Büro und Co. bestätigt auch eine internationale Studie zum Thema „Multisensorik am Arbeitsplatz“, die von CWS-boco, einem Anbieter von textilen Mietservices, in Auftrag gegeben worden ist. Dafür wurden 401 Entscheider aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen in neun europäischen Ländern (darunter auch in Österreich) befragt. Was dabei herauskam: Deutlich mehr als die Hälfte der Unternehmensentscheider sind überzeugt davon, dass Duft In Empfangsbereichen, Büros und Konferenzräumen „immer wichtiger“ wird. Rund 80 Prozent von ihnen wollen daher auch in nächster Zeit, sagen die Untersuchungsergebnisse, in duftende Maßnahmen investieren. Auf die Arbeitswelt kommt also in nächster Zeit eine Duftwelle zu!

AZ

Foto: Unsplash, pixabay.com

 

 

 

 

 

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