Forschung

Glückszwitschern

7. März 2017 0 Kommentare
Britische Forscher konnten nun zumindest teilweise die mit dem Frühling verbundenen Glücksgefühle erklären. Das Vogelgezwitscher spielt eine ganz wesentliche Rolle dabei!

 Forscher der University of Exeter, des British Trust for Ornithology und der University of Queensland kamen mit einer jüngst in der Zeitschrift Bioscience veröffentlichten Studie zu einer spannenden Erkenntnis, die unsere Vorfreude auf den Frühling noch um einiges größer macht: Menschen, die in ihrer Wohnumgebung – sowohl in der Stadt als auch am Land – Vögel, Bäume und Büsche haben, leiden deutlich weniger unter Depressionen, Angst und Stress als andere. Wobei die Vögel und deren Gezwitscher eindeutig eine Sonderrolle für das Wohlbefinden spielen, denn je mehr Tiere sichtbar waren, desto geringer fielen auch die Belastungspegel aus Die Art der Vögel und deren zum Teil höchst unterschiedliche Gesangskunst spielte interessanter Weise keine Rolle.

Der Leiter des Studienprojektes, Daniel Cox, fand mit den Ergebnissen der Studie, für die 270 Leute aus verschiedenen Altersgruppen und sozialen Schichten unter die Lupe genommen worden sind, bestätigt, dass die Natur insgesamt „eine Schlüsselrolle für unser geistiges Wohlbefinden spielt“.

Für die, die sich ganz einfach mit Vogelgezwitscher aus dem Ohrhörer beglücken möchten, hat die Studie allerdings einen Dämpfer. Die positive Wirkung wurde ausdrücklich im Dreierpack von Vögeln, Bäumen und Sträuchern festgestellt.

AZ/ Foto: Ginger, pixabay.com

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