Kunterbunt

So müüüüüde

23. März 2017 0 Kommentare
Schlaf Dieter Robbins
Die große Müdigkeit geht um und steht auch oft dem Glück im Weg. Den Menschen von heute fehlen im Durchschnitt zwei kostbare Stunden Schlaf!

Längst vorbei ist es mit jenen neun Stunden im Träumeland, die einst den Menschen zur Verfügung standen, um die Müdigkeit zu vertreiben. Nun verbringt man im Schnitt nur noch höchstens sieben Stunden im Bett – und oft noch viel weniger.

Unser kostbarer Schlaf ist auf dem Rückzug, seit Thomas Alva Edison 1878 mit der Erfindung der Glühlampe die technische Möglichkeit schuf, die Nacht zum Tag zu machen. Seit damals passt sich der Mensch nur noch eingeschränkt dem natürlichen Lauf des Lichts an, er fällt nicht mehr mit Einbruch der Dunkelheit „in die Federn“ und lässt sich lieber vom Wecker als von der Sonne aus den Träumen reißen. Was oft verdammt schwer gelingt, weil die Nachtstunden auch zur turbulenten Erlebnis- und Unterhaltungsstrecke geworden sind.

Wir wissen, wir brauchen ihn ganz dringend – und dennoch ist der Schlaf ein Phänomen, für dessen Sinn die moderne Biologie noch immer keine verlässliche Erklärung gefunden hat. Vieles deutet darauf hin, dass wir die große nächtliche Pause aus zwei Gründen brauchen: Um dem Gehirn in den so genannten REM-Phasen ausreichend Zeit zu geben, damit es die Reizflut des Vortages verarbeiten kann und um das Immunsystem auf Trab zu halten.

Mangel an Schlaf schafft, wie jeder aus eigener Erfahrung weiß, Müdigkeit. Deren größte Tücke: Sie reduziert drastisch die Aufmerksamkeit. Mit gefährlichen Folgen für die Verkehrssicherheit und mit erheblichen Schwierigkeiten im sozialen Umgang. Übermüdete Zeitgenossen wanken wie in Trance durch den Tag, können bei Gesprächen nicht zuhören und sind schwer gefordert, ihren Körper zu bändigen, der sein (schlafendes) Recht einfordert. Sie kämpfen permanent gegen das Einnicken und kriegen von all dem, das rund um sie geschieht, kaum etwas mit.

Die Moral von der Geschicht!: Die richtige Dosis Schlaf ist elementarer Bestandteil des Lebensglücks.

CR

Foto: Dieter Robbins, pixabay.com

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