Kunterbunt

Vegan und die Liebe

10. April 2017 0 Kommentare
Bei Tisch OpenClipart-Vectors
Wenn konträre Ernährungsphilosophien aufeinanderprallen, hat es das Liebesglück logischer Weise nicht leicht. Aber sie hält das dennoch oft aus, verrät eine ungewöhnliche Studie.

Das Internetportal www.vegan.eu und die Partnervermittlung www.Gleichklang.de (die stark auf Psychologie setzt) haben über 5000 vegan lebende Personen über ihre Beziehungen zu Menschen befragt, die Fleisch essen. Es ging also um die berühmte These, dass Liebe durch den Magen geht. Nun weiß man, sie tut’s nicht immer.

Hier einige Fakten aus der Untersuchung: Beachtliche 60,5 Prozent aller Befragten hatten bereits Beziehungserfahrungen mit Fleischkonsumenten, während sie bereits vegan lebten. 60 Prozent legten aber im Zeitraum der Untersuchung Wert auf eine rein vegane Partnerschaft. Mehr als ein Drittel (35,2 Prozent) befanden sich aktuell in einer Partnerschaft mit jemandem, der Fleisch nicht ablehnt. Besonders bemerkenswert daran: Sie gaben eine im Durchschnitt gute Beziehungsqualität zu Protokoll. Als besser stellte sich diese allerdings im Zusammenleben mit einer vegan (21,7 Prozent) oder vegetarisch (10,7 Prozent) lebenden Person heraus.

74,1 Prozent der Veganer in Partnerschaft mit einem Fleischesser bekannten sich zur Hoffnung, dass die „andere Hälfte“ noch vegan werde. 51,6 Prozent versuchten das sogar mit aktiver Überzeugungsarbeit zu erreichen. Und nicht selten bemühen sich offenbar auch die Fleischliebhaber im Sinne eines harmonischen Zusammenlebens Zeichen zu setzen: 78,7 Prozent von ihnen reduzierten den Konsum von Fleisch und 53,1 Prozent rangen sich dazu durch, zu Hause darauf zu verzichten.

AZ

Foto: OpenClipartVectors, pixabay.com

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