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„Tag der Oper“

5. Mai 2017 0 Kommentare
Der 5. Mai ist „Tag der Oper“ – man würdigt eine beglückende Kultureinrichtung mit großer Tradition. Auch eine Frage steht im Mittelpunkt: Wer sind die Opernbesucher?

Oper – das ist gerade in Österreich ein großer kultureller Schatz und ein wichtiges Markenzeichen der touristischen Alpenrepublik. Das Thema ist aber auch seit eh und je ein Spannungsfeld, weil Opernhäuser überwiegend ein eher elitäres Publikum ansprechen. Folglich sind Zahlen dazu ein heißes Eisen. Häufig zitiert werden in diesem Zusammenhang jene, die Tibor Kliment, Professor für empirisches Medien- und Kulturmanagement an der Rheinischen Fachhochschule Köln, in seiner Stadt erhoben hat. Dort besitzen drei Viertel der Opernbesucher einen Hochschulabschluss. Folglich sind auch gehobene Berufe am stärksten vertreten – und viele Pensionisten, die ebenfalls aus diesen Revieren stammen.

Mit 58 Prozent klar in der Mehrheit ist in den Besucherrängen das weibliche Geschlecht. Das Durchschnittsalter aller Operngeher liegt bei 57 Jahren, wobei ein großer Teil des jungen Publikums auch in unseren Breiten, von Schulen kommt, die zum Kulturgenuss dieser Art animieren möchten.

Bemerkenswert ist noch die von Kliment erhobene Tatsache, dass Oper und Schauspiel ganz andere Publikumsstrukturen ansprechen. So geht nur etwas mehr als ein Drittel der Schauspielfans auch ins Opernhaus.

HR

Foto: Mustang Joe, pixabay.com

 

 

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