Forschung

Amore und Ferne

16. Mai 2017 0 Kommentare
Eine Studie in Deutschland zeigt, dass immer mehr Menschen ihr Glück fern der Heimat finden. Die Hauptgründe dafür sind die Liebe und bessere berufliche Chancen.

Eine repräsentative Studie des Immobilienportals immowelt.de in Deutschland zum Thema Mobilität brachte überraschende Ergebnisse: Bereits zwei Drittel (66 Prozent) der Menschen haben ihren Lebensmittelpunkt nicht mehr dort, wo ihr Elternhaus steht. Die Schlüsselrollen dabei spielen Herzenssachen und der Arbeitsmarkt. 41 Prozent derer, die ihre Heimat verließen, hatten sich in Sachen Amore zum Abschied durchgerungen, bei 34 Prozent waren Ausbildungsmöglichkeiten oder Jobchancen der Grund dafür. Immerhin 10 Prozent haben sich aus alten Gefilden verabschiedet, weil sich dort ihrer Meinung nach die Lebensbedingungen – beispielsweise durch zunehmende Kriminalität – verschlechtert haben.

56 Prozent der Abwanderer sind glücklich am neuen Wohnort, was allerdings heißt, dass 44 Prozent sich nicht wirklich ganz wohl fühlen. Bei manchen von ihnen scheint es offenbar auch so etwas wie Heimweh zu geben. Von den 34 Prozent der Leute, die noch dort, wo sie aufgewachsen sind, die Stellung halten, schließen etwa zwei Drittel einen Wechsel des Wohnortes nicht aus – könnten also auch schon bald ihre Sachen packen. 29 Prozent von ihnen wären bereit, einem Partner zu folgen, 21 bessere Chancen in Ausbildung und Beruf zu nützen.

HR

https://presse.immowelt.de/pressemitteilungen/studien/artikel/artikel/von-wegen-heimatverbunden-zwei-drittel-der-deutschen-haben-glueck-in-der-ferne-gefunden.html

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