Kunterbunt

Glücksrad

17. Mai 2017 0 Kommentare
Radfahren skeeze
Das Fahrrad – für viele nicht nur nur ein Fortbewegungsmittel sondern auch ein Glücksbringer – feiert heuer sein 200-Jahr-Jubiläum. Wir gratulieren!

Man schrieb das Jahr 1817, als Karl Freiherr von Drais mit der von ihm erfundenen „Laufmaschine“ in Mannheim (Deutschland) die unglaubliche Distanz von 14 Kilometern mit beachtlicher Geschwindigkeit bewältigte. Dieser Ur-Drahtesel hatte noch keine Pedale und wurde von den Füßen bewegt – ganz so, wie es auch heute noch Kleinkinder sehr gerne mit ihren Laufrädern tun. Die „Laufmaschine“wurde zwar kurz als Sensation gefeiert, konnte sich aber am Markt nicht durchsetzen. Erst als im Jahr 1862 die Franzosen Pierre Michaux und Pierre Lallement der Drais-Idee einen Pedalantrieb verpassten, gelang der Durchbruch. Das flotte Ding entwickelte sich respektabel – mit eisernem Rahmen, gefedertem Sattel und zunehmender Elegance.

Der Drahtesel machte, wie wir alle wissen, atemberaubende Karriere – als tollkühnes Sportgerät für berühmte Rennfahrten, als kluge Antwort auf die Mobilitätskrise in den urbanen Räumen und als beglückendes Gerät für erlebnisreiche und gesunde Urlaubs- und Freizeitgestaltung. Radtouren in prächtiger Natur zählen längst zu den touristischen Bestsellern.

Zwei Studien aus Dänemark verdanken wir auch die Erkenntnis, dass die strampelnde Fortbewegung für ein längeres Leben und ein stark reduziertes Erkrankungsrisiko sorgt. Also welch ein Glück, dass Herr Drais vor 200 Jahren von einem solchen Genieblitz erhellt worden ist.

BR

Foto: Skeeze, pixabay.com

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