Kunterbunt

Garten mal vier

1. Juni 2017 0 Kommentare
Blumenmädchen Adina Voiucu
Für viele Menschen ist der eigene Garten ein Stück vom Glück. Man liebt ihn allerdings – so ergab eine deutsche Studie – aus sehr unterschiedlichen Motiven.

Die Hobbygärtner in ihren „Grünen Oasen“ zu Werke gehen, hängt – so ergab eine Studie, die Gesellschaft für Innovative Marktforschung (GIM) für die Gardening-Branche gemacht hat – nicht von Geschlecht und Alter sondern von persönlichen Einstellungen und Vorlieben ab. Die Untersuchung teilt sie in vier ähnlich große Gruppen – Naturnahe (28 Prozent), Genießer (27 Prozent), Perfektionisten (23 Prozent), und Pragmatiker (22 Prozent).

Unter den Gärtnertypen tickt nur einer ganzheitlich: Für die Naturnahen ist ihr Stück Grün selbstregulierendes Biotop. Sie sind eher desinteressiert an Gartendekoration – dies untergräbt den Biotop-Gedanken. Die Rolle, die Gärtnern für diese Leute spielt: Es dient als Ausgleich zum Job und als Chance, sich wieder alte Kulturtechniken anzueignen.

Den Genießern dient das blühende Paradies als eine Art erweitertes Wohnzimmer für die ganze Familie und Wellness Oase. Körperliche Aktivität ist für sie unwichtig, sie erfreuen sich eher am Ergebnis ihrer gärtnerischen Tätigkeit.

Die Perfektionisten legen Wert auf Ordnung, Kontrolle und Erfolg – der Garten soll so etwas wie ein Aushängeschild der eigenen, sehr gepflegten Persönlichkeit sein und ein Vehikel, um den Perfektionsdrang auszuleben.

Pragmatiker sind die bodenständige Version der gärtnerischen Begeisterung, sie legen Wert auf Ruhe und Sparsamkeit, sie schätzen besonders Nutzpflanzen und halten ihr Grün nicht zuletzt auch aus Freude an der Selbstversorgung.

HZ

Foto: Adina Voicu, pixabay.com

 

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