Forschung

Jung und einsam

2. Juni 2017 0 Kommentare
Einsamkeit ist, wie die Ergebnisse einer große Studie dokumentieren, weit verbreitet – unter jungen Menschen deutlich mehr als bei älteren Semestern.

Das Institut myMarktforschung.de hat in Deutschland in einer Studie erforscht, wie häufig sich Menschen einsam fühlen, und wer besonders anfällig dafür ist.

Das alarmierende Ergebnis: Vier von fünf Menschen leiden manchmal darunter, jeder Achte sogar oft oder regelmäßig. 54 Prozent der Einsamen erklären (bei möglichen Mehrfachnennungen) ihre Situation mit bestimmten, schwierigen Rahmenbedingungen wie einem fordernden Job, einem Umzug, Erkrankungen oder Trennungen. Knapp die Hälfte gibt an, sich manchmal aus einer spontanen Stimmung heraus einsam zu fühlen. 36 Prozent sehen die Ursache in ihrem eigenen Charakter, 15 Prozent geben anderen Menschen die Schuld an ihrer schwierigen Situation.

Am stärksten betrifft Einsamkeit junge Erwachsene: 17 Prozent der Personen in der Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren fühlen sich ständig oder häufig einsam. Bei den Mittdreißigern trifft dies sogar 18 Prozent. Für die 60- bis 70jährigen dagegen ist Einsamkeit kaum ein Thema: Nur vier Prozent sind intensiv davon betroffen.

HR

Foto: Kaz, pixabay.com

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