Forschung

Soziale Kraft mit Heimtieren

29. Juni 2017 0 Kommentare
Bei Menschen, die Heimtiere halten, ist das Miteinander mit den Nachbarn – so ergab eine große Studie – deutlich besser als bei den anderen.

Heimtierhaltung ist ein stark positiv prägendes Element im Gemeinschaftsleben. Das ergab eine Studie der University of Western Australia in Zusammenarbeit mit dem WALTHAM Centre for Pet Nutrition von Mars Petcare, die im Journal „SSM-Population Health“ veröffentlicht worden ist. Ein Forscherteam rund um Lisa Wood hat mehr als 2.500 Heimtierhalter und Nicht-Heimtierhalter in drei US-amerikanischen Städten (San Diego; Portland; Nashville) und einer australischen Stadt (Perth) untersucht. Es ging dabei um Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Vertrauen und ziviles Engagement.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass Heimtiere vor allem dabei helfen, Kontakte herzustellen und dass sie wichtige Gesprächsthemen liefern. Die Forscher drängen daher darauf, die sozialen Auswirkungen von zu Hause gehaltenen Tieren ernst zu nehmen und dem entsprechend auch für heimtierfreundliche Städte und Wohneinrichtungen zu sorgen. Dazu zählt man unter anderem die Verfügbarkeit von Parks und offenen Flächen, die zum „Gassi gehen“ mit Hunden geeignet sind.

AZ

Foto: Milivanily, pixabay.com

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