Kunterbunt

Warum Sie küssen müssen

6. Juli 2017 0 Kommentare
Küssen alessandrodesign 360
Heute ist der Internationale Tag des Kusses. Was man aus diesem Anlass wissen sollte: Er ist viel mehr als nur ein Zeichen der Zuneigung!

Wenn sich menschliche Lippen berühren, fliegen nur so die Funken der Liebe. Wobei sich dieser romantische Zauber auch durchaus technisch und chemisch erklären lässt. Vor allem einmal werden zahllose Nervenzellen gewaltig in Schwung gebracht und gleichzeitig darf das Gehirn in Glückshormonen baden. Die Neurotransmitter Serotonin und Adrenalin, aber auch Endorphine sprudeln nur so aus den neuronalen Quellen und sind ein regelrechter Turbo für den menschlichen Organismus: Der Herzschlag legt ordentlich zu, der Blutdruck zeigt, was er kann und sogar so etwas wie ein leichtes Liebesfieber entsteht. Insgesamt sind Festspiele der Glücksgefühle angesagt.

Damit aber nicht genug: Küssen sei, so behaupten angesehene Fachleute, auch gesund – vor allem stärkt es das Immunsystem. Und das, obwohl man meinen könnte, dass das Hin und Her von zahllosen Bakterien nicht ganz ohne Risiko ist. Zu verdanken ist dieser positive Effekt dem Austausch so genannter Neuropeptiden.

Was man zum Internationalen Tag des Küssens am 6. Juli und darüber hinaus noch wissen sollte: Eine einzige Zuneigungszeremonie dieser Art lässt hüben und drüben bis zu zwölf Kalorien verbrauchen, man könnte sie also mit entsprechender Ausdauer durchaus auch als Schlankheitskur nutzen. Probiert haben das am Internationalen Tag des Kusses im Jahr 2005 in London ein gewisser James Belshaw und seine Partnerin Sophia Severin – allerdings, um mit einer Kussdauer von 31 Stunden, 30 Minuten und 30 Sekunden die im Guinness-Buch der Rekorde verewigte Weltbestleistung zu schaffen.

HR

Foto: Alessandrodesign, pixabay.com

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