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Der neue Luxus

7. Juli 2017 0 Kommentare
Die Luxusbranche zittert vor der „Generation Z“. Eine große Studie belegt, dass ihr Sorglosigkeit und persönliches Glück viel wichtiger sind als klingende Marken.

Die von den Beratungsunternehmen INLUX, Ernst & Young und KEYLENS in Auftrag gegebene Studie, die die Beziehung der „Generation Z“ (geboren zwischen 1995 und 2010) zu Luxus- und Premiummarken ausloten sollte, sorgt derzeit für großes Nachdenken in der Branche. Und das gleich aus zwei gewichtigen Gründen: Erstens orientieren sich die Jungen kaum noch am Lebensstil der – zu edlen Dingen hingezogenen – älteren Generation, zweitens assoziieren sie Luxus zunehmend mit immateriellen Werten. Was noch erschwerend hinzukommt – es gibt Anzeichen dafür, dass sich erstmals in der jüngeren Konsumgeschichte die Menschen fortgeschrittenen Alters zunehmend an den Jungen orientieren.

Viele aus der „Generation Z“ sind noch sehr jung und dennoch bringt sie es, wie die Experten sagen, weltweit bereits auf eine Kaufkraft von rund 40 Milliarden Euro. Schon in etwa einem Jahrzehnt sollten sie die Mehrheit der Erwerbstätigen stellen und dann mit ihre ganz anderen Konsumgewohnheiten massiv Wirkung zeigen.

Vor allem sind ihnen Freiheit, Freizeit und Erlebnisse offensichtlich viel wichtiger als materielle Statussymbole. Sorglosigkeit und persönliches Glück gelten als ihre wichtigsten Luxusgüter. Zusätzlich denken sie sehr pragmatisch: Funktionalität und Innovation eines Produktes sind ihnen wichtiger als Prestige und Tradition – und damit genau das, was Luxusmarken bislang so stark gemacht hat.

AZ

Foto: pexels, pixabay.com

 

 

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