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So essen wir

14. Juli 2017 0 Kommentare
Glück hat viel mit Ernährung zu tun. Entsprechend erfreulich sind die Ergebnisse einer deutschen Studie, die belegt, dass die Ess-Kultur sich nicht unterkriegen lässt.

Ernährungsexperten sehen bekanntlich den Convenience-Boom, die Lust am To-Go-Produkt und die Fastfood-Begeisterung mit großer Sorge. Aber ganz so schlimm dürfte das alles dann doch nicht sein, wie eine Studie der Gesellschaft für Innovative Marktforschung (GIM) mit dem Titel „Darum isst Deutschland!“ dokumentiert. Immer noch wird, wie es heißt, der überwiegende Teil der Mahlzeiten (61 Prozent) gemeinsam – mit der Familie, mit Freunden oder Arbeitskollegen – eingenommen und in über 70 Prozent aller Situationen des Speisens sind die Menschen ganz bei der Sache. Und nur für etwa ein Fünftel aller Verzehrfälle werden, so belegt die Studie, fertige Speisen eingekauft.

GIM erforschte in der Studie auch Einstellungen zu Lebensmitteln: 48 Prozent (bei möglichen Mehrfachnennungen) der Konsumenten schätzen sich als „preisbewusst“ ein, 34 Prozent kaufen sogar hauptsächlich Sonderangebote ein und 27 Prozent lassen sich den Genuss gerne auch mehr kosten. Große Bedeutung haben saisonale und regionale Produkte: Mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) gab an, es sei ihnen wichtig, solche zu kaufen.

HR

Grafik: Matty Simpson, pixabay.com

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