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Kapsel-Entwarnung

18. Juli 2017 0 Kommentare
Für viele begeisterte Kaffeetrinker ist der Kapsel-Kaffee ein kleines Stück vom Glück mit einem Schönheitsfehler in Sachen Abfall. Eine Untersuchung gibt da jetzt Entwarnung.

Kaffee-Kapseln liegen total im Trend und sind auch schon deshalb „ansteckend“. Sie locken darüber hinaus nicht nur mit schneller und effizienter Zubereitung sondern auch mit durchaus logischen qualitativen Argumenten: Vor allem wird genau die Menge an Kaffeepulver verwendet, die Klasse in die Tasse zaubert.

Menschen, denen Nachhaltigkeit am Herzen liegt, lassen sich aber häufig vom Kapselfieber nicht anstecken . Jetzt könnte sie das cyclos-HTP Institut für Recyclingfähigkeit und Produktverantwortung mit einer kürzlich erstellten Studie über die Recyclingfähigkeit verschiedener Kaffeekapseln vielleicht doch in Versuchung führen. Die Diagnose der Profis: Durch die derzeit häufig verwendete Sortier- und Recyclingtechnik können Kaffeekapseln, die aus Aluminium sind, genau dem richtigen Wertstoffstrom zugeordnet werden, heißt es. Und erstaunlicher Weise stört dabei auch der noch enthaltene Kaffeesatz nicht.

Die Alu-Kapseln könnten daher auch ganz einfach in die Sammelbehälter für Leichtverpackungen gegeben werden, von wo aus das Aluminium in den Produktionskreislauf zurückkehren darf. Allerdings wird das nicht von allen Entsorgungsunternehmen so gesehen, daher landen Millionen von Alukapseln nach wie vor oft nutzlos im Müll.

AZ

Foto: GZ

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