Forschung

Glücksklänge

21. Juli 2017 0 Kommentare
Musik im Auto Free-Photos
 Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet melancholische Songs machen Menschen am Steuer auf dem Weg zur Arbeit happy.

Die Automarke Ford untersuchte – beflügelt von einem besonderen Soundsystem für den neue Ford Fiesta – gemeinsam mit dem Streaming-Dienst Spotify und der New York University die Wirkung von Musik auf Autofahrer. Die größte Überraschung dabei: Melancholische Musik zeigt bei der täglichen Fahrt in Richtung Arbeitsplatz als Klangkulisse „positive emotionale Effekte“.

Als Bespiele werden etwa Songs wie „Sorry“ von Justin Bieber oder „Back to Black“ von Amy Winehouse genannt. Diese Songs verbindet, wie es heißt, ein besonderes Grundmuster – nämlich „sowohl treibender Beat als auch melancholische Grundstimmung.“ Diese Rezeptur bewährt sich, sagen die Fachleute, bestens, um ein Stimmungshoch hinter dem Lenkrad entstehen zu lassen.

Die Wissenschaftler wollen zwei wesentliche Merkmale von Stimmungsbildung durch Musik identifiziert haben: „Energie treibt das Lied an und steht für Takt und Tempo, während ,Valenz’ die Tiefe, das Gefühl und die Grundstimmung eines Songs beschreibt.“

AZ

Foto: Free-Photos, pixabay.com

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