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Sich happy paddeln

28. Juli 2017 0 Kommentare
Standup ArtWithTammy
Das Urlaubsglück dieses Sommers ist maßgeblich von drei Buchstaben geprägt – SUP. Sie stehen für Stand up Paddling, der stehenden Fortbewegung auf einem Surfboard.

 Noch bis vor kurzem hat man all jene, die auf einem Surfbrett stehend mit einem Paddel in der Hand unterwegs waren, eher mitleidig belächelt. So mancher war der Meinung, dass sich da ein Surfer kein Segel leisten kann. Längst weiß man, dass es sich um die Trendsetter einer Sportart handelt, die sich innerhalb weniger Jahre rasant entwickelt hat und ihren Hype auch einem Technologiesprung zu verdanken hat. Eine neue Produktionstechnik erlaubt die Herstellung von aufblasbaren Boards, die bei ähnlicher Stabilität viel leichter zu transportieren und aufzubewahren sind als klassische Surfbretter. Der Standup-Paddler hat also einen enormen Bequemlichkeitsvorteil, er rückt zu seinem Abenteuer mit einem größeren Rucksack an!

Was dem Sport, der angeblich auf Hawaii erfunden worden ist, so blitzschnell auf die Beine geholfen hat, war auch die simple Fortbewegungstechnik. Man braucht nicht viel mehr als ein gutes Balancegefühl und kommt schon nach wenigen Übungsstunden im Regelfall gut voran. Darüber hinaus hält sich auch das Risiko akut in Grenzen – wer das Gleichgewicht nicht halten kann, plumpst halt ins Wasser. Was im Sommer nicht wirklich ein Problem ist. All das hat die Konsequenz, dass man die stehenden Paddler im heurigen Sommer an fast allen Stränden bestaunen kann. Die hatten auch ansteckende Wirkung, denn vielerorts kann der Sportfachhandel seinen sommerlichen Umsatzbringer nicht mehr anbieten. Er ist ausverkauft. Was die Sache jetzt doppelt so reizvoll macht!

HR

Foto: ArtWithTammy, pixabay.com

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