Forschung

Viel zu wenig!

3. August 2017 0 Kommentare
Mutter, Vater, Kind – das sollten Glück und Geborgenheit im Mittelpunkt stehen. Doch nur fünf Prozent der jungen Familien sind sorgenfrei!

Die Umfrage „Junge Familien 2017“ hat in Deutschland – wie schon vor zwei Jahren – im Auftrag der pronova BKK (sie ist aus Zusammenschlüssen der Betriebskrankenkassen großer Weltkonzerne entstanden) 1.000 Bundesbürger mit mindestens einem Kind unter 10 Jahren befragt. Die Ergebnisse und auch die Vergleichswerte lassen aufhorchen: Mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent ) werden von Angst um die Erkrankung des eigenen Kindes geplagt – was sie zum klaren Sorgenthema Nummer eins macht. Einziger Trost dabei: Bei der letzten Umfrage lag man mit 65 Prozent deutlich höher.

Die Furcht vor wirtschaftlichen und finanziellen Nöten bereitet 43 Prozent aller Eltern Kopfzerbrechen – ein überraschend hoher Wert in Anbetracht einer durchwegs positiven Arbeitsmarktlage. Neu in den Top drei der größten Befürchtungen ist mit 38 Prozent (2015: 37 Prozent) an Mehrfach möglichen) Nennungen die Sorge, dass politische Entwicklungen das Familienleben negativ beeinflussen könnten. Mit 28 Prozent (2015: 23 Prozent) waren deutlich mehr Mütter und Väter als zuletzt besorgt darüber, dass ihre Kinder in einer belasteten Umwelt aufwachsen müssen. Und die schmerzlichste Zahl: Nur fünf Prozent der Eltern bezeichnen sich als sorgenfrei, es geht also akuter Glücksmangel um.

HR

Foto: rmt, pixabay.com

https://www.pronovabkk.de/service/aktuelle-themen/junge-familien-2017-aktuelle-studie-der-pronova-bkk-e0ab1aa1c169e31d

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