Forschung

„Dramatischer Rückgang“

23. August 2017 0 Kommentare
Schmetterlinge gelten als Glückstiere, sind aber – wie eine brandneue Studie belegt – vom Aussterben bedroht. glueckszeitung.at setzt weiter auf die Aktion „Glückswiese“!

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat den Biologen Professor Josef H. Reichholf beauftragt, einen Statusbericht zum „Verschwinden der Schmetterlinge“ zu erstellen, in dem er seine über vier Jahrzehnte an verschiedenen Standorten durchgeführten Arbeiten mit einbezieht. Darin bestätigt sich ein, wie es heißt, „dramatischer Rückgang in der Artenvielfalt“. Nicht nur das, auch die Zahl der Individuen sei, sagt der Experte, stark rückläufig. Das sollte, erklärte Reichholf, ein Alarmsignal sein.

Für Reichholf hat das Verschwinden der Tiere hat nicht nur eine emotional-ästhetische Bedeutung: „Die Funktion von Schmetterlingen im gesamten Ökosystem wird häufig unterschätzt. Sie bestäuben Pflanzen und sind wiederum eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel und Säugetiere.“

Womit jeder Gartenbesitzer rasch und sehr sinnvoll auf diese tragische Situation reagieren kann, ist ein etwas gebremster Umgang mit dem Rasenmäher – der durchaus auch optischen Charme hat. Wer auf ein paar Quadratmetern natürliche „Glückswiesen“ mit Blumen entstehen lässt, schafft den Schmetterlingen ein für ihr Überleben dringend notwendiges, kleines Paradies. glueckszeitung.at hat daher die „Aktion Glückswiese“ gestartet und dazu aufgerufen, mit kleinen, feinen mähfreien Zonen, ein ganz neues Glücksgefühl zu entdecken. Bitte mitmachen!

HR

Foto: Couleur, pixabay.com

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