Forschung

Achtsamkeits-Alarm

31. August 2017 0 Kommentare
Achtsamkeit geralt
Eine aktuelle Studie belegt, dass mangelnde Achtsamkeit – auch ein wichtiges Thema in der Glücksforschung – gravierende Folgen für die Entwicklung von Kindern haben kann.

Unter dem Titel „Achtsamkeit in Deutschland: Kommen unsere Kinder zu kurz?“ lief das von der Universität Bielefeld im Auftrag der Bepanthen-Kinderförderung durchgeführte Studienprojekt. Der Sozialpädagoge Prof. Holger Ziegler und seine Mitarbeiter untersuchten, wie die Achtsamkeit der Eltern von Kindern (im Alter von 6 bis 11 Jahren) und Jugendlichen (im Alter von 12 bis 16 Jahren) empfunden wird. Darüber hinaus wollten sie in Erfahrung bringen, welche Auswirkungen zu wenig Beachtung haben kann.

Das Ergebnis ist alarmiereend: Fast jedes dritte Kind (31 Prozent) und jeder fünfte Jugendliche (17 Prozent) fühlen sich von ihren Eltern nicht beachtet. Mit gravierenden Folgen: Nicht beachtete Kinder und Jugendliche weisen Defizite in ihrem Selbstbewusstsein, Vertrauen, ihrer Lebenszufriedenheit und Empathiefähigkeit auf. Ziegler warnt: „Nicht vorhandene Achtsamkeit ist für die Entwicklung von Kindern so gravierend wie ein Leben in Armut.“

HR

Foto: geralt, pixabay.com

Das könnte dir auch gefallen...

Kommentieren