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Das Wunsch-Geläut

25. September 2017 0 Kommentare
SERIE GLÜCKSORTE: Jungfrauen, die die Wunschglocke der St. Georgskirche nahe des Klopeiner Sees läuten, finden angeblich den Traummann. Auch, wenn’s nicht klappt, zahlt sich dieser Ausflug aus!

Die weithin sichtbare St. Georgskirche auf dem Georgibergl beim Klopeiner See in Südkärnten ist ein gleich doppelt beglückendes Ausflugsziel. Da gibt es die großartige Aussicht auf die schöne Wasserfläche und ihre prächtige Umgebung und auch die aufregende Geschichte von der Wunschglocke. Junge Frauen, die sie läuten, finden angeblich danach den passenden Partner – unter Mitwirkung des Heiligen Georg, wie es in der Sage heißt.

Das Gotteshaus auf dem Georgibergl, in dessen Turm die Wunschglocke hängt, wurde im Jahre 1060 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und ist seit 1762 Filialkirche von St. Kanzian. Neben ihr stand mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine kleine hauptsächlich aus Holzpalisaden und Erdwällen bestehende Burg. Letztere sind rund um den Gipfel noch gut zu erkennen.

In früheren Zeiten sollen, so heißt es, immer wieder Jungfrauen zur Glocke gepilgert sein und hätten danach tatsächlich den Mann ihrer Träume gefunden. Auch andere Menschen sollen sich, so hört man, mit diversen Bitten an das besondere Geläut gewandt haben. Ob diese erfüllt worden sind, ist nicht bekannt. Aber einen Versuch sollte es im Fall des Falles auch heute noch wert sein. Erst recht bei diesem herrlichen Ausblick…

KK

Foto: Region Klopeiner See – Südkärnten

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