Forschung

Glückssieger Bier

2. Oktober 2017 0 Kommentare
Dass Bier für positive Stimmung sorgen kann, war schon bisher bekannt. Nun weiß man auch, dass der Wirkstoff Hordenin dafür verantwortlich ist und diesbezüglich alle anderen in den Schatten stellt.

Ein sogenannter Rezeptor (eine Art Signalempfänger) des glücksbringenden Botenstoffes Dopamin mit der Bezeichnung D2D im menschlichen Gehirn spielte die Hauptrolle bei einem großen Forschungsprojekt: Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen/Nürnberg in Deutschland haben mithilfe von computergestützter Methoden mehr als 13.000 Inhaltsstoffe durch ein virtuelles Sieb gerüttelt und bezüglich ihrer Zusammenarbeit mit D2D untersucht. Den Sieg in diesem ungewöhnlichen wissenschaftlichen Rennen eroberte Hordenin, ein Alkaloid das im Bier zuhause ist.

Bei den so vielen untersuchten Stoffen landeten für die Forscher zunächst 17 in einer Art Finale – darunter solche aus Kartoffeln und Schokolade. Letztlich machte aber Hordenin das Rennen. Das Belohnungszentrum im menschlichen Gehirn konnte den Ergebnissen zufolge davon am besten aktiviert werden. Wie ausgeprägt diese positive Beeinflussung ist, will man nun in weiteren Untersuchungen feststellen. Die Studienergebnisse wurden im Fachjournal „Scientific Reports“ veröffentlicht.

FZ

Foto: Caroline Andrade, pixabay.com

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