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Die guten Vorsätze

13. Oktober 2017 0 Kommentare
Eine Studie vermittelt Trost – und zwar jenen, die häufig mit ihren guten Vorsätzen scheitern. Wie sich zeigt, geht es den meisten Menschen nicht besser damit.

Sie sind eng mit magischen Terminen wie Jahresbeginn, Geburtstag oder Jubiläum verbunden – die guten Vorsätze, die solcherart Rückenwind bekommen sollen. Aber auch der bläst nicht so richtig, wie eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstitutes Splendid Research im Auftrag des Beratungsunternehmens MindVisory ergab. Stattliche 82 Prozent der Befragten werden, wie es heißt, vom Wunsch verfolgt, die eigenen Vorsätze häufiger in die Tat umsetzen zu können. Noch höher fiel dieser Wert bei den Befragten unter 40 Jahren aus: 88,55 Prozent begleitet Frust im Umgang mit den guten Vorsätzen.

Dabei mangelt es fürwahr nicht an guten Vorsätzen, wie die Studie auch zeigte. Erwartungsgemäß betreffen viele das eigene Körpergewicht, nämlich 57,5 Prozent – bei möglichen Mehrfachnennungen. Überraschend groß ist die Zahl derer, die sich oft ein selbstbewussteres Auftreten vornehmen. Etwa zwei Drittel der Befragten (66,50 Prozent) wollen solcherart Stärke zeigen. „Diese Ergebnisse machen deutlich, dass die Mehrzahl unserer Vorhaben im Kopf scheitern“, sagt dazu in einer Aussendung Ulrich Oldehaver, ausgebildeter Mentalcoach und Gründer des Beratungsunternehmens MindVisory. „Der Weg zum eigenen Wohlfühlkörper beginnt zum Beispiel nicht auf der physischen, sondern auf der psychischen Ebene. Erst, wenn die mentale Bereitschaft vorhanden ist, eine aktive Veränderung herbeizuführen, kann ein Abnehmversuch auch tatsächlich gelingen.

KK

Foto: annca, pixabay.com

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